Brand auf La Palma unter Kontrolle

Im Süden der Kanareninsel La Palma war seit dem vergangenen Freitag die Feuerwehr im Einsatz. Die Löscharbeiten an den Brandherden wurden durch Hitze und starke Winde erschwert. Nach Angaben der Kanarischen Inselregierung konnte der Brand nun komplett unter Kontrolle gebracht werden.

Im Inselsüden von La Palma wie etwa um den Ort Fuencaliente brannten landwirtschaftliche Gebiete und Waldbestände. Die entstandenen Rauchwolken stiegen mehrere Hundert Meter hoch in die Luft und war auch auf Satellitenbildern gut zu erkennen.

Nach mehreren Tagen der Löscharbeiten gelang es den zusammengezogen Einsatzkräften nun, die Brandherde offiziell unter Kontrolle zu bringen. Von nun an obliegen die Löscharbeiten wieder der Inselregierung La Palmas.

Insgesamt waren mehrere Hundert Feuerwehrleute an der Brandbekämpfung beteiligt. Spezielle Löschflugzeuge unterstützten die Arbeit aus der Luft.

Es wird davon ausgegangen, dass gut 3000 Hektar Land und etwa 30 Häuser auf der insgesamt 71000 Hektar großen Insel La Palma verbrannten. Menschen wurden glücklicherweise nicht verletzt.

Das vom Brand betroffene Gebiet liegt im Inselsüden um die Ortschaften Mazo, Fuencaliente, Tigalate, Los Canarios und Las Indias.

Der Norden, Westen und Osten von La Palma sowie der Nationalpark Caldera de Taburiente ist von den Bränden nicht betroffen.

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